Karnevalssonntag

Schull- und Veedelszöch

Am Sonntag sind die Schull- und Veedelszöch Pflichtprogramm - insbesondere, wenn man als Eltern seine Pänz dort mitgehen hat. Man muss dann ja gucken, wie die Kleinen im Zug mitgehen, der so lange in der Schule vorbereitet wurde. Und natürlich freut man sich insbesondere als Mama, wenn man ein Strüßjer (kleiner Bumenstrauß) vom eigenen Panz (Kind) bekommt. Der Zug setzt sich aber nicht nur aus Schulkindern und Lehrern, sondern genauso aus Vereinen, Stammtischen und sonstigen Gesellschaften aus den verschiedenen Stadtvierteln (vgl.: Veedelszoch) zusammen. Übrigens: Drei Gruppen, die am Sonntag hier mitgehen, sind auch am Montag beim großen Rosenmontagszug dabei - ein Wettbewerb entscheidet.

Beim Zugucken schunkelt man sich dann am Straßenrand mit den Nachbarn warm und dem Fäßchen Kölsch, das immer irgendwer auf einem Bollerwägelchen dabei hat. Viele Kölner aus der Nachbarschaft sind als Zuschauer auf diesem Zug dabei, der in relativ familiärer Atmosphäre - verglichen mit Rosenmontag - stattfindet.

Abends wird auch in Kneipen und Brauhäusern gefeiert, allerdings in der Regel nicht ganz so exzessiv und ausdauernd wie am Donnerstag. Denn es kommt ja noch mehr. Und da muss man mit seinen Kräften haushalten.

Kurz: Sonntag Schull- und Veedelszöch angucken, der Weg ist derselbe wie beim Rosenmontagszug. Abends zum Beispiel ins Unkelbach gehen.

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