Polizeiliches Bützen

Bützen ist kölsch und heißt heißt küssen

Konfetti; drei mal Kölle, Allaaf!

Im Kölner Karneval ist ein "Bützje" (= kölsch für ein kleines Küsschen) keine Sünde. Im Gegenteil ist es Zeichen der Freude und des ausgelassenen Frohsinns. Ein "Bützje" bleibt meist unverbindlich, verpflichtet zu nichts und wird daher auch gern und viel verteilt.

Apropos Bützen: Während der karnevalistischen Umzüge stürzen sich Horden von Frauen in Teufelskostümen (manchmal findet man auch solche in einem Engelskostüm) auf die zugsichernden Polizeibeamten und herzen und bützen diese reichlich. Manch Polizeibeamter kommt da recht bussiert nach Hause und muss dem heimischen Weibe dann ausführlich Rede und Antwort stehen.

Auch die mittlerweile bei der Kölner Polizei eingesetzten blonden Polizistinnen werden in der Karnevalszeit Opfer von herzlichen Attacken: Wenn einer der vielen Stadtsoldaten in Gardeuniform den Polizistinnen ein Strüßjer (= kölsch für: 'ein Sträußchen') überreicht, fordert der dafür eine Gegenleistung: 'Doför krijje ich och en Bützje' (= kölsch für: 'Dafür bekomme ich auch ein Küsschen').

Und man glaubt es kaum: Kaum eine Polizistin kann den meist schnauzbärtigen Offizieren in ihren feschen Kostümen wiederstehen.

Schmatz!

Luftschlangen; Fassenacht Helau!
Pirat mit Kopftuch, Frisur der Medusa, drei Gesichter - von heiter bis wolkig, Mond und Sonne mit Haaren