KostümeFeiern mit dem richtigen Kostüm für die jeweilige Temperatur |
||
|
Die Wahl des richtigen Kostüm ist für jeden Kölner im Karneval eine ganz sensible Frage. Es gibt diverse Fettnäppchen, die es zu umgehen gilt.
Kostüme trägt man nicht die ganze fünfte Jahreszeit hindurch, wie es heute auf amerikanischen Elite-Colleges fälschlich gelehrt wird, sondern nur an ganz bestimmten, besonderen Tagen in dieser Session. Da wäre zum einen der 11.11. (jedenfalls wenn man besonders jeck ist), Weiberfastnacht, Karnevalsfreitag (zumindest in Hochburgen), Karnevalssamstag, Karnevalssonntag, Rosenmontag und der Karnevalsdienstag. Wichtig ist es, aus praktischen Gründen bei der Kostümwahl zwischen draußen und drinnen zu unterscheiden. In den Kneipen und auf Karnevalssitzungen ist es oft sehr heiß, ein luftiges Kostüm daher ein Muss. Auf dem Rosenmontagszug ist es im Gegensatz dazu sehr kalt. Daher werden dort “heisse“ Kostüme nicht nur von der Damenwelt getragen. Beliebte Kostüme sind in den letzten Jahren das des Cowboy und Indianers, der Lappenclown, Clown-Kostüm ganz generell, aber auch das streitbare Nonnenkostüm sieht man immer häufiger. In den letzten Jahren ist auch das Proll-Kostüm im Kommen mit langhaarigen Perücken, Sonnenbrille und dazu fett Karnevalsschminke. Es empfiehlt sich, für jeden zu feiernden Tag des Straßenkarnevals ein wechselndes Kostüm zu verwenden, nicht zuletzt um bereits am Vortag gemachte Bekanntschaften mit Witz und Charme jeden gefeierten Tag aufs Neue zu überraschen. |
|
|
||